Bourbon-Vanille – himmlischer Geschmack in jeder Schote!

Bourbon Vanilleschoten

Vanille, dieser Klassiker der Gewürze, der mit seinem unverwechselbaren aromatischem Geschmack und seinem herrlichen betörenden Duft jedem Gericht eine himmlische Eleganz verleiht, ist aus unseren Küchen einfach nicht mehr wegzudenken.
Stellen Sie sich nur einmal vor es würde keine Vanille geben. Wie fade und langweilig würden Schokolade und Kakao schmecken. Ade Crème Brûlée. Auf nimmer weidersehen Bayerische Creme. Nicht einmal Coca Cola würde so schmecken wie wir es kennen, vom viel geliebten Vanilleeis ganz zu schweigen.

Aber zum Glück leben wir in einer Welt mit Vanille und jeder wahre Kenner wird die Königin der Gewürze, wie die Vanilleschote auch genannt wird, natürlich nur als ganze Schote verarbeiten. Besonderer Beliebtheit erfreut sich bei uns Europäern aufgrund ihres harmonischen und intensiven Aromas die unter anderem auf Madagaskar und Mauritius angebaute Bourbon-Vanille.

Bild Bourbon-Vanilleschoten: ©eyewave VANILLE – istockphoto.com

Kolanuss – Eine Alternative zum Kaffee

Kolanuss gemahlen

Die Kolanuss ist der Samen des Kolabaumes (häufig auch einfach Cola genannt). Dieser wächst hauptsächlich in den tropischen Gebieten West- und Zentralafrikas. Ein Land mit einer sehr hohen Anbaurate ist zum Beispiel Nigeria.
Am Baum reifen die Nüsse in der Schließfrucht, in der bis zu zehn Nüsse enthalten sind.
Besonders beliebt sind Kolanüsse wegen dem hohen Koffeingehalt von bis zu 3,5% (dabei enthalten ist auch Theobromin). Der Koffeingehalt von normalem Kaffe liegt deutlich unter dieser Marke.

Weitere Inhaltsstoffe sind Epicatechin, Catechin und Procyanidine. Weiterhin enthalten Kolanüsse fast 45% Stärke, Proteine, Zucker, Fette und Mineralstoffe.
Die Kolanuss ist ein seit mehreren Jahrhunderten bekanntes Genussmittel, das zeitweise auch in der weltweit bekannten Coca-Cola verwendet wurde. Ein Vorteil im Gegensatz zu Kaffe: Das Koffein ist anders gebunden, sodass es nicht Herzrasen und Nervosität auslöst.

Gemahlene Kolanuss kann man einfach in ein Getränk seiner Wahl einrühren.

Kümmel – Tee

Kümmel enthält viele ätherische Öle. Oft würzt man auch Essen mit den leckeren Körnern. Außerdem hat Kümmel zu dem guten und würzigen Geschmack auch noch heilende Wirkungen, wenn man diesen beispielsweise als Tee zubereitet.

Kümmel wird in erster Linie bei Verdauungsproblemen eingesetzt. Durch die Einnahme von Kümmel kann der Magen-Darmbereich wieder in Schwung gebracht werden. Aber auch bei Herz-Kreislaufproblemen sagt man dem Kümmel eine unterstützende Wirkung nach.

Bei stillenden Müttern wird Kümmel zudem oft eingesetzt um den Milchfluss zu steigern und eine erhöhte Milchproduktion zu erzielen.

Als Tee ist Kümmel sehr leicht bekömmlich und der starke und würzige Geschmack ist etwas neutraler. Eine leichte Zubereitung und schnelle Einnahme ist so gewährleistet. Zudem wird der Körper durch den warmen Tee schön von innen gewärmt und man fühlt sich wohler.

Zubereitung: Ein paar Kümmel-Körner einfach im Mörser zerstoßen, in einen Teebeutel oder Tee-Ei o.ä. geben, mit kochendem Wasser übergießen und ca. 6 Minuten ziehen lassen.

Kümmel

Berberitzen – fruchtig und gesund

Berberitzen

Man nennt die Berberitze (Berberis vulgaris) auch Sauerdorn oder Essigbeere, denn ihre spezielle Kombination an konzentrierten Fruchtsäuren ist ihr Geheimnis. Die scharlachrote Beere enthält vor allem Apfelsäure, Kalium und viel natürliches Vitamin C. Seit Jahrhunderten schätzt sie die orientalische Naturheilkunde für ihre antibakterielle Wirkung zur Linderung von Zahnfleischbluten und Entzündungen der Schleimhäute. Das aromatische Phenol Hyperosid, das in den Berberitzen enthalten ist, gehört zu den Substanzen, die die Qualität deutscher Spitzenweine beeinflussen.

Bei Magen-Darm-Erkrankungen, Leber- und Gallenproblemen sowie in der Rekonvaleszenz nach Infektionen wirken die roten Beeren reinigend und allgemein kräftigend. Als fruchtig-herbes Vitaminwunder können Berberitzen in der kalten Jahreszeit mit Sultaninen durchaus mithalten – ob als abwechslungsreiche Zutat im Müsli oder einer Quarkspeise, in vollwertigem Gebäck, als säuerliches Gewürz im schwarzen Tee oder in persischen Reisgerichten mit Huhn und Fisch, sie entfalten ungeschwefelt und ohne Zuckerzusatz ihr charakteristisch belebendes Bukett.

Ginsengpulver – gewonnen aus der “Wurzel des Lebens”

Aus der Wurzel des Asiatischen Ginseng (Panax ginseng) wird das uns bekannte Ginsengpulver gewonnen. Seit vielen Jahrhunderten wird Ginsengpulver in der asiatischen Medizin als wirksames, gut verträgliches Stärkungsmittel geschätzt. Längst hat auch die europäische Schulmedizin die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Kraftpflanze erkannt und nutzt das fernöstliche Geheimnis. Der im Koreanischen als “Wurzel des Lebens” bekannte Arzneiginseng verstärkt den Sauerstofftransport und wirkt allgemein leistungssteigernd. Müdigkeit, Schwächegefühle oder nachlassende Konzentrationsfähigkeit können mit hochwertigem Ginsengpulver leicht behandelt werden. Nicht nur zur Unterstützung der geistigen Spannkraft dient der hochreine Wurzelextrakt, auch während der Rekonvaleszenz nach der Krankheit bringt Ginsengpulver einen schnell wieder auf die Beine. Der stabilisierende Effekt der Wirkstoffe auf den gesamten Zellstoffwechsel führt zu einer gleichmäßigen Kräftigung. Die Anwendung ist einfach, es kann sich ein verbessertes Wohlbefinden einstellen. Ginsengpulver ist auch für Diabetiker geeignet (keine BE-Anrechnung) und eignet sich zur allgemeinen Einnahme wie auch zur Ginseng-Kur.

Flohsamen: Ein natürliches Heilmittel

Die allgemein als Flohsamen bekannte Wegerichart ist eine Heilpflanze, die bereits seit dem Altertum bekannt ist und seit jeher geschätzt wird. Die Einnahme der Samen bzw. der Samenschalen erfolgt unbedingt mit reichlich Flüssigkeit.

Die Anwendungsgebiete, vor allem im Bereich der Verdauung, sind vielfältig. Aufgrund der verdauungsfördernden Wirkung sind Flohsamen vor Allem bei Verstopfung und Darmträgheit ein mildes Heilmittel und eine gute Alternative zu chemischen Mitteln. Zudem entfaltet der Flohsamen im Magen-Darm Bereich eine reinigende Wirkung.
Aber auch bei Durchfall hat sich die Anwendung der Samen vielfach bewährt: Sie binden große Teile der überschüssigen Flüssigkeit im Darmtrakt, saugen zusätzlich die Giftstoffe der Bakterien auf und wirken lindernd auf den gereitzten Darm.

Durch die Quellwirkung im Magen und dem dadurch hervor gerufenen Sättigungsgefühl werden Flohsamen darüber hinaus auch oftmals zur Gewichtskontrolle genutzt.

Die gute Verträglichkeit und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten ergeben ein beliebtes Hausmittel.

Lindenblüten – Die kleinen Helfer

Lindenblüten
Lindenblüten

Lindenblüten werden gerne als Heilmittel verwendet, da sie eine hohe Konzentration von aktiven chemischen Verbindungen aufzeigen. Sie gelten als nervenstärkend und Kräuterkenner wenden sie gegen Ruhelosigkeit, Hysterie oder Kopfschmerzen an. Gewöhnlich werden die doppelblütigen Lindenblüten zur Herstellung von Parfums gebraucht. Die Blattknospen und die jungen Blätter sind sogar roh verzehrbar. Lindenblütenarten werden auch als Nahrungspflanzen bei den Larven mancher Schmetterlingsarten verwendet.
Die meisten medizinischen Forschungen beschäftigen sich mit der Winterlinde, jedoch finden auch andere Arten ebenfalls medizinische Berücksichtigung. Die getrockneten Blüten und die Frucht selbst sind beide süßlich und klebrig. Lindenblütentee hat durch die aromatisch-ätherischen Öle, welche in der Frucht enthalten sind, einen angenehmen Geschmack. Die Blüten, die Blätter, das Holz und die Holzkohle (gewonnen aus dem Holz) werden für medizinische Zwecke eingesetzt. Aktive Bestandteile der Lindenblüten sind Flavonoide (die als Antioxidantien fungieren), ätherische Öle und klebrige Komponenten, welche Entzündungen mildern und lindern.
Lindenblüten als Tee: 1 EL Lindeblüten in eine große Tasse geben, mit kochenendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Blüten absieben und den Tee mit etwas Honig süßen.

Nochmals der Hinweis: Alle Angaben entspringen taditionellen Überlieferungen, die bisher wissenschaftlich nicht bestätigt worden sind.

Hagebutten – Tee

Hagebutte

Hagebutte

Bei der Hagebutte handelt es sich um eine ungiftige Frucht. Diese Früchte wachsen an unterschiedlichen “Rosenarten”, wie zum Beispiel der Hundsrose.  Sie werden häufig auch als “Wildrosen” bezeichnet.

Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht, die aus sehr vielen kleinen Nüssen besteht.
Die Rosen brauchen zum Wachsen und Gedeihen einen fleischigen Boden. Dies ist  die Grundvoraussetzung, damit die “Rosensträucher” wachsen und sich die Hagebuttenfrucht bilden kann. Hagebutten werden  im späten Herbst geerntet. Je länger die Früchte reifen, desto süßer werden sie.Im Geschmack ist die Hagebutte süß-sauer, aber vor allem trägt sie einen sehr hohen Vitaminanteil in sich.
Die Hauptvitamine sind Vitamin A, B1, B2 und Vitamin C.
Die enthaltenen Nüssen sind mit kleinen Haaren belegt, diese können bei Kontakt zu Juckreiz führen, welches auch der Grund ist, warum man die Kerne nicht mitessen sollte.
Für Kinder ist die Hagebutte in einem bestimmten Alter allerdings eine gern gesehen Frucht, da man aus dieser auch das bekannte Juckpulver erstellen kann.
Hagebutte ist in viele Früchteteemischungen enthalten. Man bekommt sie aber auch in getrockneter loser Form, um sie als reinen Hagebutten-Tee aufgießen zu können. Im Winter, wenn es kalt ist und man eine Vorliebe für Früchtetees hat ist dieser Tee genau das Richtige!

Haferkraut als Tee genießen


Das Haferkraut kann sehr leicht als Tee zu sich genommen werden und hat viele positive Eigenschaften.
So hilft das Haferkraut bei Nervosität und Erschöpfungszuständen. Gerade vor einer Prüfung oder einer wichtigen Entscheidung ist das Haferkraut sehr zu empfehlen, da es schnell innere Ruhe bringt. Das leichte Zubereiten als Tee macht die Einnahme angenehm und wärmt zudem in den kalten Wintermonaten den Körper. HaferkrautDas Kraut hilft außerdem bei Schlafstörungen und verhilft zu einem ruhigerem und schnellerem Schlaf. Auch bei weiteren Nervenschädigungen oder Erkrankungen kann das Haferkraut als Tee wirksam sein.
Weitere Gebiete wie Blasenschwäche oder Bindegewebsschwäche zählen ebenso zu dem Wirkungsgebiet des Haferkrauts und ein Tee kann schnelle Hilfe bringen. Der Tee darf mehrmals täglich zu sich genommen werden.

Wissenschaftlich belegt sind diese Wirkungen jedoch allesamt nicht. Es handelt sich hierbei nur um überlieferte, traditionelle Anwendungen.

Hopfen-Zapfen – Schlafes Helfer

Die meisten Menschen kennen Hopfen nur im Zusammenhang mit der Bierherstellung, aber Hopfen kann viel mehr.
In der Naturheilkunde und Medizin werden Hopfenzapfen seit Jahrzehnten erfolgreich angewendet.

Hopfen-Zapfen
Hopfen-Zapfen

Menschen mit Schlafstörungen schwören auf die Wirkung von Hopfentee. Dieser wird aus getrockneten Hopfenzapfen hergestellt.
Getrocknete Hopfenzapfen kann man auch in eine Kissenhülle füllen, sie dienen dann als wohltuende und milde Schlafhilfe.
Dem Hopfen wird eine beruhigende Wirkung nachgesagt, in Verbindung mit anderen Kräutern und Pflanzen findet man ihn in vielen pflanzlichen Beruhigungsmitteln.
Magenbeschwerden lassen sich mit Hilfe von Hopfenzapfen erfolgreich behandeln, da sie antimykotische und antibakterielle Wirkstoffe besitzen.
Da Hopfen sehr gut verträglich ist, kann man ihn getrost über einen längeren Zeitraum verwenden.
Hopfenbäder sind grad in der kalten Jahreszeit sehr beliebt, sie wirken wohltuend und entspannend auf das Nervensystem.
Hopfenzapfen kann man gebrauchsfertig erwerben, um die Vielfältigkeit dieses beliebten Naturproduktes zu testen.