Lindenblüten – Die kleinen Helfer

Lindenblüten
Lindenblüten

Lindenblüten werden gerne als Heilmittel verwendet, da sie eine hohe Konzentration von aktiven chemischen Verbindungen aufzeigen. Sie gelten als nervenstärkend und Kräuterkenner wenden sie gegen Ruhelosigkeit, Hysterie oder Kopfschmerzen an. Gewöhnlich werden die doppelblütigen Lindenblüten zur Herstellung von Parfums gebraucht. Die Blattknospen und die jungen Blätter sind sogar roh verzehrbar. Lindenblütenarten werden auch als Nahrungspflanzen bei den Larven mancher Schmetterlingsarten verwendet.
Die meisten medizinischen Forschungen beschäftigen sich mit der Winterlinde, jedoch finden auch andere Arten ebenfalls medizinische Berücksichtigung. Die getrockneten Blüten und die Frucht selbst sind beide süßlich und klebrig. Lindenblütentee hat durch die aromatisch-ätherischen Öle, welche in der Frucht enthalten sind, einen angenehmen Geschmack. Die Blüten, die Blätter, das Holz und die Holzkohle (gewonnen aus dem Holz) werden für medizinische Zwecke eingesetzt. Aktive Bestandteile der Lindenblüten sind Flavonoide (die als Antioxidantien fungieren), ätherische Öle und klebrige Komponenten, welche Entzündungen mildern und lindern.
Lindenblüten als Tee: 1 EL Lindeblüten in eine große Tasse geben, mit kochenendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Blüten absieben und den Tee mit etwas Honig süßen.

Nochmals der Hinweis: Alle Angaben entspringen taditionellen Überlieferungen, die bisher wissenschaftlich nicht bestätigt worden sind.

Hagebutten – Tee

Hagebutte

Hagebutte

Bei der Hagebutte handelt es sich um eine ungiftige Frucht. Diese Früchte wachsen an unterschiedlichen “Rosenarten”, wie zum Beispiel der Hundsrose.  Sie werden häufig auch als “Wildrosen” bezeichnet.

Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht, die aus sehr vielen kleinen Nüssen besteht.
Die Rosen brauchen zum Wachsen und Gedeihen einen fleischigen Boden. Dies ist  die Grundvoraussetzung, damit die “Rosensträucher” wachsen und sich die Hagebuttenfrucht bilden kann. Hagebutten werden  im späten Herbst geerntet. Je länger die Früchte reifen, desto süßer werden sie.Im Geschmack ist die Hagebutte süß-sauer, aber vor allem trägt sie einen sehr hohen Vitaminanteil in sich.
Die Hauptvitamine sind Vitamin A, B1, B2 und Vitamin C.
Die enthaltenen Nüssen sind mit kleinen Haaren belegt, diese können bei Kontakt zu Juckreiz führen, welches auch der Grund ist, warum man die Kerne nicht mitessen sollte.
Für Kinder ist die Hagebutte in einem bestimmten Alter allerdings eine gern gesehen Frucht, da man aus dieser auch das bekannte Juckpulver erstellen kann.
Hagebutte ist in viele Früchteteemischungen enthalten. Man bekommt sie aber auch in getrockneter loser Form, um sie als reinen Hagebutten-Tee aufgießen zu können. Im Winter, wenn es kalt ist und man eine Vorliebe für Früchtetees hat ist dieser Tee genau das Richtige!

Haferkraut als Tee genießen


Das Haferkraut kann sehr leicht als Tee zu sich genommen werden und hat viele positive Eigenschaften.
So hilft das Haferkraut bei Nervosität und Erschöpfungszuständen. Gerade vor einer Prüfung oder einer wichtigen Entscheidung ist das Haferkraut sehr zu empfehlen, da es schnell innere Ruhe bringt. Das leichte Zubereiten als Tee macht die Einnahme angenehm und wärmt zudem in den kalten Wintermonaten den Körper. HaferkrautDas Kraut hilft außerdem bei Schlafstörungen und verhilft zu einem ruhigerem und schnellerem Schlaf. Auch bei weiteren Nervenschädigungen oder Erkrankungen kann das Haferkraut als Tee wirksam sein.
Weitere Gebiete wie Blasenschwäche oder Bindegewebsschwäche zählen ebenso zu dem Wirkungsgebiet des Haferkrauts und ein Tee kann schnelle Hilfe bringen. Der Tee darf mehrmals täglich zu sich genommen werden.

Wissenschaftlich belegt sind diese Wirkungen jedoch allesamt nicht. Es handelt sich hierbei nur um überlieferte, traditionelle Anwendungen.

Hopfen-Zapfen – Schlafes Helfer

Die meisten Menschen kennen Hopfen nur im Zusammenhang mit der Bierherstellung, aber Hopfen kann viel mehr.
In der Naturheilkunde und Medizin werden Hopfenzapfen seit Jahrzehnten erfolgreich angewendet.

Hopfen-Zapfen
Hopfen-Zapfen

Menschen mit Schlafstörungen schwören auf die Wirkung von Hopfentee. Dieser wird aus getrockneten Hopfenzapfen hergestellt.
Getrocknete Hopfenzapfen kann man auch in eine Kissenhülle füllen, sie dienen dann als wohltuende und milde Schlafhilfe.
Dem Hopfen wird eine beruhigende Wirkung nachgesagt, in Verbindung mit anderen Kräutern und Pflanzen findet man ihn in vielen pflanzlichen Beruhigungsmitteln.
Magenbeschwerden lassen sich mit Hilfe von Hopfenzapfen erfolgreich behandeln, da sie antimykotische und antibakterielle Wirkstoffe besitzen.
Da Hopfen sehr gut verträglich ist, kann man ihn getrost über einen längeren Zeitraum verwenden.
Hopfenbäder sind grad in der kalten Jahreszeit sehr beliebt, sie wirken wohltuend und entspannend auf das Nervensystem.
Hopfenzapfen kann man gebrauchsfertig erwerben, um die Vielfältigkeit dieses beliebten Naturproduktes zu testen.

Fenchel

Der Fenchel, ein altbewährter Helfer.

Fenchel
Fenchel

Bereits seit Anbeginn unserer Zeitrechnung wurde der Fenchel in den unterschiedlichsten Regionen der Welt zur Anwendung gebracht.
Gerade in den umfangreichen Aufzeichnungen der fernöstlichen Heilkunde taucht immer wieder der Hinweis auf, wie sehr Fenchel als Heilmittel geschätzt wurde.

Sicherlich ist die Beliebtheit des Fenchels als Heilmittel auch darauf zurück zu führen, das gleich drei Bestandteile der Pflanze nutzbar sind.

Die Früchte des Fenchels werden zum Beispiel gerne zur Behandlung von Hustenerkrankungen oder auch Blähungen eingesetzt. Zur Behandlung der gleichen Beschwerden kann aber ebenso auch die Wurzel des Fenchels verwendet werden.

Als letzter verarbeitbarer Bestandteil ist die Knolle des Fenchels zu nennen. Dieser sehr fleischige Bestandteil des Fenchels ist bekannt und beliebt für seinen sehr typischen Geruch sowie seinen unverwechselbaren geschmack, weswegen er auch derweilen als Gemüse serviert wird.