Berberitzen – fruchtig und gesund

Berberitzen

Man nennt die Berberitze (Berberis vulgaris) auch Sauerdorn oder Essigbeere, denn ihre spezielle Kombination an konzentrierten Fruchtsäuren ist ihr Geheimnis. Die scharlachrote Beere enthält vor allem Apfelsäure, Kalium und viel natürliches Vitamin C. Seit Jahrhunderten schätzt sie die orientalische Naturheilkunde für ihre antibakterielle Wirkung zur Linderung von Zahnfleischbluten und Entzündungen der Schleimhäute. Das aromatische Phenol Hyperosid, das in den Berberitzen enthalten ist, gehört zu den Substanzen, die die Qualität deutscher Spitzenweine beeinflussen.

Bei Magen-Darm-Erkrankungen, Leber- und Gallenproblemen sowie in der Rekonvaleszenz nach Infektionen wirken die roten Beeren reinigend und allgemein kräftigend. Als fruchtig-herbes Vitaminwunder können Berberitzen in der kalten Jahreszeit mit Sultaninen durchaus mithalten – ob als abwechslungsreiche Zutat im Müsli oder einer Quarkspeise, in vollwertigem Gebäck, als säuerliches Gewürz im schwarzen Tee oder in persischen Reisgerichten mit Huhn und Fisch, sie entfalten ungeschwefelt und ohne Zuckerzusatz ihr charakteristisch belebendes Bukett.