Beifuß – auch als Weiberkraut oder Johannisgürtelkraut bekannt – wächst vorwiegend in Österreich. Seine Wuchshöhe von bis zu 2 Meter wird ab Juni geköpft, um die leckeren Triebspitzen zum Würzen zu nutzen. Frisch oder getrocknet, mit Beifuß würzt man deftige Fleischgerichte und verleiht dem Menü so ein herrliches Aroma.
Der leicht bittere Geschmack des Beifuß, der an Minze und Wacholder erinnert, verfeinert den Gänsebraten ebenso, wie Ente, Lamm oder kräftige Fleischeintöpfe. Den Beifuß am besten mitkochen, dann entfaltet der Beifuß sein volles Aroma. Beifuß sollte kühl, dunkel und trocken gelagert werden, damit er seine Wirksamkeit und sein Aroma nicht verliert.
In der Heilkunde gilt der Beifuß übrigens als verdaungsfördernd und harntreibend. Wenn denn gar zuviel gegessen wurde, zückt der Beifuß sein drittes Highlight. Er ist auch krampfstillend. Einfach ein Allround Talent, oder?





